Religious Space and the Shaping of Gender Encounters in African Christianity

Creating Female Religious space for 20th-Century Anglican missions in southern Africa

  • Deborah Gaitskell

Abstract

Daheim und auswärts. Das schaffen eines weiblichen religiösen Raumes für anglikanische missionen im südlichen Afrika im 20. Jahrhundert

Missionarinnen verkörpern das Verhältnis Religion-Gender-Raum, denn sie verlassen den vertrauten Raum „zu Hause“ und bauen in der Fremde neue religiöse und kulturelle weibliche Räume auf, indem sie versuchen, ihr Glauben auf eine gender-spezifische Weise zu verbreiten. Der Aufsatz zeigt am Beispiel von fünf Anglikanerinnen aus Großbritannien, die zwischen 1907 und 1960 im Süd-Transvaal (Südafrika) bzw. in Mozambique missionarisch tätig waren, dass der sakrale Raum, der solchen Frauen zur Verfügung stand, sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausdehnte, ab Mitte des Jahrhunderts jedoch eher schrumpfte – teilweise wegen der Einführung von Apartheid, aber auch wegen des Strebens afrikanischer Frauen, sich von der Vormundschaft europäischer Missionarinnen zu befreien. Der Aufsatz zeigt eine raumbezogene Spannung zwischen einer hohen Wertschätzung der „Häuslichkeit“ und einer hohen Mobilität der Missionarinnen sowie der afrikanischen Christinnen, mit denen sie in Beziehung standen.

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Published

2007

How to Cite

Gaitskell, D. (2007). Home and Away:. Comparativ, 17(5-6), 36-54. https://doi.org/10.26014/j.comp.2007.05/06.03