Changes from the "Margins": Non-European Actors, ldeas and Strategies in International Organizations

Representation and Influence of “Non-Western” Countries, 1945–1987

  • Chloe Maurel

Abstract

Die UNESCO wurde 1945 ins Leben gerufen, um durch Bildung, Wissenschaft und Kultur zum Weltfrieden beizutragen, wobei sie in den ersten Jahren ihres Bestehens hauptsächlich in Europa agierte. Zunehmend jedoch weiteten sich die Aktivitäten auf Asien, Lateinamerika, den Nahen Osten und schließlich auf Afrika aus. Diese Ausweitung ist im Wesentlichen das Resultat des politischen Drucks von Vertretern aus nicht-westlichen Ländern, die die eurozentrische Geisteshaltung und Politik der Gründungszeit bzw. der Anfangsjahre kritisierten. Eine Voraussetzung dieses Einspruchs war die sich ausweitende Mitgliedschaft der UNESCO, die sich vor allem in Hinblick auf die Teilnahme von nichteuropäischen Staaten pluralisierte. Dieser Prozess wird im ersten Teil detailliert beschrieben. Anschließend werden Kooperationen zwischen den neuen Mitgliedern nachgezeichnet, einschließlich der Grenzen, auf die das gemeinsame Handeln stieß. Im dritten Abschnitt wird gezeigt, wie sich in der UNESCO eine offenere Haltung gegenüber Forderungen und Anliegen nicht-westlicher Gesellschaften durchsetzte. Zum Schluss wird diese Öffnung beispielhaft am Engagement in Afrika belegt.

Available Formats

Published

20. March 2018

How to Cite

Maurel, C. (2018). Internationalization and Decentring of UNESCO:. Comparativ, 23(4-5), 68-117. Retrieved from https://www.comparativ.net/v2/article/view/1716