Changes from the "Margins": Non-European Actors, ldeas and Strategies in International Organizations

  • Changavalli Siva Rama Murthy

Abstract

Die Länder der Bewegung der Blockfreien Staaten waren bedeutende Akteure im Wandel der zeitgenössischen internationalen Beziehungen. Indem sie den Vereinten Nationen beitraten, vergrößerten sie deren Legitimität wie auch die anderer internationaler Organisationen. Durch individuelle und kollektive Initiativen bewirkten sie eine Reorientierung der politischen Leitlinien der UNO, die den eigenen Hoffnungen und Interessen mehr Raum gaben. Ihr wachsendes Gewicht, allein durch die zunehmende zahlenmäßige Stärke, setzte die USA und ihre westeuropäischen Verbündeten unter massiven Druck. Die Etablierung von Mechanismen wie die United Nations Conference on Trade and Development, aber auch neue Agenden für die Generalversammlung der UNO und etliche ihrer Spezialorganisationen sowie einige Initiativen der Weltbank in den 960er Jahren verdeutlichen den Einfluss der Bemühungen der Entwicklungsländer. Ihre maßgebliche Rolle kommt schließlich in der Begründung von Programmen zur wirtschaftlichen Stärkung von „Dritte Welt“-Ländern sowie in den UN-Friedensmissionen zum Ausdruck.

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Published

20. March 2018

How to Cite

Murthy, C. (2018). Non-Aligned Movement Countries as Drivers of Change in International Organizations. Comparativ, 23(4-5), 118-136. Retrieved from https://www.comparativ.net/v2/article/view/1718