Non-State Actors in European Integration in the 1970s: Towards a Polity of Transnational Contestation

Agricultural Interest Groups and the Challenges of Overproduction

  • Carine Germond

Abstract

Das Comité des organizations professionnelles agricoles (COPA) ist die älteste und größte Agrarlobby der heutigen Europäischen Union. Basierend auf Forschungen im Archiv von COPA und gestützt auf historisch-institutionalistische Theorien, untersucht dieser Artikel, ob und wie einige der meist kritisierten Ergebnisse der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wie die Förderung von Überproduktion auf den Einfluss nicht-staatlicher Akteure wie COPA zurückgingen. Der Aufsatz beginnt mit einer Darstellung der institutionellen Strukturen und Arbeitsweisen der COPA und beleuchtet das enge Verhältnis zwischen COPA und der europäischen Kommission. Anschließend untersucht der Artikel COPAs Bemühen, Reformvorschläge der Kommission im Milchsektor abzuwehren bzw. zu beeinflussen. Der Aufsatz zeigt, dass nicht-staatliche Akteure wie COPA eine der treibenden Kräfte hinter dem agrarpolitischen Status quo in den 1970er Jahren waren.

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Published

2010

How to Cite

Germond, C. (2010). Defending the Status Quo:: Agricultural Interest Groups and the Challenges of Overproduction. Comparativ, 20(3), 62–82. https://doi.org/10.26014/j.comp.2010.03.04