Abstract

Heute wird vor allem von internationalen Organisationen erwartet, dass sie die mit der „Globalisierung“ verbundenen Herausforderungen und Probleme angehen. In dem vorliegenden Aufsatz beabsichtige ich eine Übersicht zu verschiedenen Themenbereichen zu liefern, welche die Frage zu beantworten helfen soll, inwieweit ein konstruierter „Europäer“ den Grundentwurf für die Konzeption dieser Organisationen darstellte. Zunächst definiere ich den Begriff Homo Europaeus, welcher den vorgestellten Europäer widerspiegelt und in verschiedenen Bereichen und in unterschiedlichen historischen Perioden konstruiert wurde. Anschließend formuliere ich meine drei Hauptfragen, gefolgt von einer kurzen Übersicht zur Historiographie internationaler Organisationen. Ein Aufriss der Geschichte internationaler Organisationen soll diese Einrichtungen in der Globalgeschichte verorten. Abschließend behandle ich einige Eigenschaften von IO: die Dimension des Völkerrechtes, der Bürokratie und Standardisierung sowie die Politikbereiche Menschenrechte und Gesundheitspolitik.

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Published

2015

How to Cite

Dykmann, K. (2015). The Homo Europaeus as a Blueprint for International Organizations?. Comparativ, 25(5-6), 165-190. https://doi.org/10.26014/j.comp.2015.05/06.11

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