Institutional History Rediscovered: Observing Organizations' Behavior in Times of Change

The UNECE and East-West Electricity Connections, 1947–1975

  • Vincent Lagendijk

Abstract

Dieser Artikel untersucht die Rolle der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE) aus der von Giddens‘ entwickelten Perspektive der Dualität von Struktur und Handlung. Häufig werden Internationale Organisationen (IOs) als Ausdruck der gesammelten Interessen ihrer nationalstaatlichen Mitglieder und damit letztlich als entscheidungsschwach dargestellt. Stattdessen argumentiert dieser Artikel, dass IOs durchaus über agency und eine eigene Agenda verfügen. Dies wird am Beispiel der UNECE deutlich, die ursprünglich als Steuerungsgremium für den europäischen Wiederaufbau konzipiert war. Am Beispiel von internen Aushandlungsprozessen zeigt der Artikel, dass die UNECE sowohl ein Resultat des Kalten Krieges als auch ein wirkmächtiger Akteur in diesem Konflikt war.

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Published

2014

How to Cite

Lagendijk, V. (2014). The Structure of Power:: The UNECE and East-West Electricity Connections, 1947–1975. Comparativ, 24(1), 50–65. https://doi.org/10.26014/j.comp.2014.01.04